Sprachförderung

Im Rahmen unserer Förderzentrumsarbeit sind wir im Bereich der Sprachförderung in unserem Einzugsgebiet

  • in Kindertagesstätten (33),
  • an Grundschulen (14),
  • ggf. Gemeinschaftsschulen (3) und am Förderzentrum

diagnostisch, beratend und fördernd tätig.

Unsere Arbeit richtet sich an Kinder mit sprachlichen Auffälligkeiten, die wir präventiv betreuen sowie ggf. an Kinder mit festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf im Bereich Sprache.

Ein Schwerpunkt liegt dabei in der vorschulischen Präventionsarbeit, um sprachauffälligen Kindern den Schuleinstieg zu erleichtern. Dazu findet nach Bedarf an den Kindertagesstätten eine ambulante Sprachförderung, in der Regel in Kleingruppen, statt.

In der Schule arbeiten wir einerseits therapieimmanent, d.h. beziehen sprachfördernde Maßnahmen in den Unterricht mit ein, andererseits bieten wir zusätzliche Sprachförderung an. Diese Sprachförderung findet zum Teil vormittags während des Unterrichts, im Anschluss an den Unterricht oder ggf. im Rahmen einer sprachheilpädagogischen Abteilung (ambulante Sprachförderung) statt. Nach Möglichkeit werden stark sprachauffällige Schüler/innen im Rahmen der präventiven Arbeit innerhalb bestimmter Klassen intensiv sprachlich gefördert.

Ziel der Arbeit ist es, Sprechfreude, kommunikative Handlungskompetenz und Verständigungsfähigkeit der Kinder zu entwickeln und ihnen durch die Beratungs- und Förderarbeit Teilhabe zu ermöglichen.

Im Bereich der Sprachförderung arbeiten fachlich qualifizierte Kolleginnen und Kollegen, die regelmäßig an Fortbildungen, Fachkonferenzen und am Arbeitskreis Sprache teilnehmen. 

Zur Arbeit gehören folgende organisatorische und inhaltliche Aufgaben.

Zur Organisation:

  • für die Kindertagesstätten und Schulen gibt es feste Ansprechpartner
  • Bereitstellung eines Flyers für die Eltern/Erziehungsberechtigten mit Angaben über unser Angebot im Bereich Sprachförderung
  • Kontaktaufnahme oder Erstellen eines Rundbriefes (Angebote im Bereich Sprachförderung, Kontaktpersonen) an die Kindertagesstätten
  • Teilnahme an Elternabenden nach Bedarf zum Thema Sprachförderung in Kindertagesstätten und Grundschulen  
  • Bereitstellung von sprachförderlichen Materialien, die regelmäßig aktualisiert werden.

Zur inhaltlichen Arbeit gehören in erster Linie

  • Diagnostik in Kindertagesstätten und Schulen
  • Beratung von Eltern/ Erziehungsberechtigten und auch Erzieher/innen in Kindertagesstätten sowie Kollegen/Kolleginnen an Schulen
  • Mitgestaltung des Überganges von dem Kindergarten in die Schule
  • Sprachförderung vor Ort in kleinen Gruppen
  • Sprachförderung im gemeinsamen Unterricht
  • Austausch in regelmäßigen Fachkonferenzen zum Fachbereich Sprache