Unser Förderzentrum

Das Förderzentrum Astrid-Lindgren-Schule ist für die sonderpädagogische Förderung in der nördlichen Region Angeln des Kreises Schleswig-Flensburg zuständig.

In unserem Einzugsgebiet gibt es ca. 30 Kindertagesstätten (mit etwa 1900 Plätzen), in denen Kolleginnen unseres Förderzentrums präventiv im Rahmen der Sprachheilarbeit vor Ort arbeiten. Im Rahmen der schulärztlichen Eingangsuntersuchungen werden wir im Bedarfsfalle beratend zum Übergang KiTa – Grundschule hinzugezogen.

Wir arbeiten mit 13 Grundschulen (1854 Schülerinnen und Schüler), drei Gemeinschaftsschulen (1246 Schülerinnen und Schüler) und zwei Förderzentren mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung sowie dem Förderzentrum für körperliche und motorische Entwicklung in unserem Zuständigkeitsbereich eng zusammen. Dabei sind wir Teil der präventiven und integrativen Arbeit an den Regelschulen:

  • in der Begleitung und Unterrichtung von Kindern mit besonderem Unterstützungsbedarf sowie
  • in der Diagnostik und Beratung im Hinblick auf den Förderschwerpunkt Lernen, den Förderschwerpunkt Sprache sowie den Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung.

In Sörup unterrichten wir zurzeit 60 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5-9, bei denen ein ausgeprägter Förderschwerpunkt im Bereich Lernen und überwiegend auch im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung vorliegt, in kleinen Lerngruppen.

Für jedes Kind, das besondere Förderung braucht, wollen wir den bestmöglichen Lernort in unserer Region organisieren. Dazu werden möglichst vielfältige Informationen eingeholt, in Teamsitzungen und Koordinierungsrunden werden intensive Gespräche geführt, bevor es zu einer Beschulung kommt.

Im Vorfeld von Schule arbeiten wir vor allem im Bereich der Förderung der sprachlichen Entwicklung vieler Kinder mit den 32 Kitas der Region intensiv zusammen.

Eine Besonderheit in unserem Einzugsgebiet ist die hohe Dichte an Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen. Insgesamt stehen in unserer Region etwa 600 Heimplätze zur Verfügung, die durch ca. 32 verschiedene Träger bereitgestellt werden. Ungefähr 1/3 der Heimkinder kommen aus dem Kreisgebiet, etwa 2/3 kommen aus anderen Kreisen bzw. anderen Bundesländern.